DIY-Werkstatt

Brot-und-Butter-Sewalong I: Plan und Konzept

Der Brot-und-Butter-Sewalong ist eine Idee von  Siebenhundertsachen. Dabei geht es um die Basics in unserem Kleiderschrank, um die  Kleidungsstücke, die alltäglich, eher unauffällig und unverzichtbar sind. Und da dieser Sewalong sich prima mit meiner derzeitigen SWAP-Näherei verbinden lässt, nähe ich auch hier mal locker mit.

Bestandsaufnahme

Im ersten Teil geht es um die Bestandsaufnahme. Was trage ich häufig, was fehlt? Wo zeigt mein Kleiderschrank echte Lücken?

Mein Kleiderschrank_meine FarbenVorweg zu den Farben: Mit meinen Farben beschäftige ich mich schon eine ganze Weile, die sind die Basis meines langfristigen Kleiderschrank-Projekts. Der riesige Vorteil dabei: Nicht nur die Kleidungsstücke im Schrank passen alle mehr oder weniger zueinander, auch die Stoffe im Stoffschrank lassen sich gut kombinieren. Für den SWAP habe ich genau einen Stoff zukaufen müssen, ansonsten war alles schon vorhanden. Über meinen Stil habe ich auch schon einmal einen Text geschrieben.

Was trage ich fast immer?

Das ist einfach: Strickjacken! Die trage ich wirklich fast täglich über Shirts oder über Kleider. Ich mag sie auch lieber als Pullover, weil sie meiner Meinung nach vielseitiger sind. Ich habe viele Strickjacken im Schrank, aber die kommen teilweise allmählich in die Jahre. Außerdem kann ich davon gar nicht genug haben. In meinem SWAP-Plan sind daher auch zwei Cardigans enthalten. Darunter trage ich in der kühleren Jahreszeit langärmlige Shirts, in der wärmeren Tops.

Was dazu? Hosen. Ich würde auch gern mehr Röcke anziehen, aber obwohl ich sie sehr gern mag, habe ich genau einen Rock im Schrank, den ich als halbwegs tragbar bezeichnen würde. Ich nehme mir auch immer vor, jetzt endlich mal einen Rock zu nähen, aber dann wird das wieder nix. Hm, merkwürdig.

Kleider. Nein, die gehören nicht wirklich zum Brot. Das ist mehr das Feingebäck, ein leckerer Apfelkuchen vielleicht. Aber ich trage gern Kleider, auch im Büro. Mein Weihnachtskleid 2015 ist dafür das beste Beispiel, das ist jetzt schon ein Lieblingsstück.

Lücken im Schrank

Obwohl ich so viele Jacken im Schrank habe, gibt es hier eine echte Lücke: Für das Weihnachtskleid 2014 brauche ich unbedingt eine Jacke mit Dreiviertelärmeln. Dann würde ich das Kleid nämlich noch viel häufiger tragen.

Bei Shirts besteht Bedarf, vor allem bei Trägertops. Aber da es ja derzeit draußen eher kalt ist, fange ich mit den langärmligen Shirts an, bzw. habe mit ihnen schon angefangen. Im Rahmen des SWAPs ist ein Shirt zum Druntertragen schon fertig, am zweiten bastele ich gerade. Und da ich hierfür zwei verschiedene Schnitte ausprobiert habe, kommen noch ein paar tragbare Probemodelle hinzu. Dazu bald mehr.

Im Grund müsste ich nach dieser Saison viele meiner Hosen austauschen. Und zumindest bei den Jeans werde ich um Kaufhosen wohl nicht herumkommen. In meinem SWAP-Plan sind zwei Hosen vorgesehen. Allerdings habe ich bis auf eine Schlumpi-Bux noch nie eine Hose genäht, mal sehen, was das wird. Mit einer Jeans will ich aber nicht gleich in die Hosennäherei starten.

Im SWAP ist kein Rock vorgesehen, aber ich schreibe mal welche in meine Wish-to-sew-Liste. Wer weiß (ich bin gerade ohnehin im Nähflow, habe aber keine Ahnung, wie lange das vorhalten wird. Das muss ich also ausnutzen) …

Ich hätte gern noch bequeme Kleider aus Jersey, quasi einen Jogginghosen-Ersatz fürs Büro. Im SWAP ist außer dem Weihnachtskleid zudem noch ein zweites Kleid enthalten, das vor allem dem Stoffabbau dienen soll. Der Stoff ist aber vergleichsweise kühl, das hat also noch etwas Zeit, bis das Wetter wieder besser wird. Ah, und noch eine echte Lücke im Schrank: ein Unterkleid. Das vermisse ich regemäßig.

Wunschliste:

  • 2 Cardigans, 1 Cardigan mit Dreiviertelärmeln
  • 4-5 Shirts, eines ist schon fertig, zwei weitere so gut wie, noch zwei weitere sind in der erweiterten Planung
  • 4-5 Trägertops
  • 2 Hosen
  • 2 Röcke
  • 2 Kleider
  • 1 Unterkleid

Ja, ich weiß, viel zu viel. Aber dieser Sewalong hat ja keinen festen Rahmen, jeder macht das, was er will und schafft. Und es ist immer gut, einen Überblick zu haben. Ich orientiere mich an meinem SWAP-Plan und schau mal, was alles geht. Und wie gesagt, im Moment geht gerade viel (sprach’s und setzte sich an die Nähmaschine)!

 

2 Kommentare zu “Brot-und-Butter-Sewalong I: Plan und Konzept

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