Meine Farben Herbst/Winter 2017/2018

Meine Farben Herbst-Winter-2017-2018Da ich mir gern eine kleine Mini-Garderobe selbst machen möchte, ist klar, dass ich mich erst einmal mit meinen Farben für den Herbst/Winter 2017/2018 beschäftigen muss. Immerhin soll ja alles zueinander passen. Einen ersten kleinen Einblick habe ich ja schon bei der Ankündigung meiner Winter-Nähpläne 2017/2018 gezeigt.

Farben für den Herbst/Winter 2017/2018: Alle in einem Tuch

Basis für meine kleine Garderobe soll ein Tuch sein, das ich in diesem Sommer in der Toskana gekauft habe. Janice von theviviennefiles nutzt oft Tücher, um von ihnen aus einen Capsule Wardrobe zu planen. Ein Tuch hält nicht nur den Hals schön warm und verhindert, dass der Wind unter den Kragen fährt, es bildet in Idealfall auch eine farbliche Klammer, die unterschiedliche Kleidungsstücke verbindet.

Winter-Nähpläne 2017/2018

In meinem Tuch sind folgende Farben enthalten:

Das helle Beige ist die Grundfarbe, Schwarz und Blau (das in Wirklichkeit dunkler ist als auf dem Bildschirm) sind nur in kleinen Anteilen vorhanden. Dominant ist das Senfgelb, eine Farbe, die ich sehr mag. Am erstaunlichsten finde ich die Kombination mit dem Apricot-Rosé-Ton. Ich hätte nie gedacht, dass das harmonieren könnte, im Tuch tut es das aber problemlos.

Im Herbst/Winter bieten sich Schwarz und Dunkelblau natürlich als Basisfarben für Hosen, Röcke und Jacken an, während Gelb, Rosé und Beige eher für Pullover, Blusen und Shirts geeignet sind – Abweichungen sind aber möglich. Übrigens müssen für meine Garderobe nicht alle Teile zwingend zu dem Tuch passen. Es ist ja doch stark gemustert, dann kämen nur weitgehend ungemusterte Oberteile infrage, das will ich eigentlich nicht.

Als Silhouette wünsche ich mir lockere Oberteile und schmale Unterteile, also z.B. einen weiten Rollkragenpullover über einer schmalen Hose oder eine lockere Bluse über einen Bleistiftrock.

Vieles ist in den Farben Herbst/Winter 2017/2018 schon vorhanden

Schön finde ich, dass sich schon erstaunlich viel in den Farben Herbst/Winter 2017/2018 in meinem Kleiderschrank findet, was ich problemlos in meinen capsule wardrobe einbauen kann: eine enge Jeanshose, eine weite rosé-farbene Bluse, wollweiß-beige-farbene Strickjacken, ein senfgelbes warmes, selbst gestricktes Tuch … Weitere Teile lauern sozusagen am Rande: ein schwarzes, heiß geliebtes Kleid (das Weihnachtskleid 2015, das nach wie vor gern getragen wird) oder ein schwarz-off-white gemusterter Rock (mein Weihnachtsrock 2016). Allerdings sind bei beiden die Unterteile etwas zu weit für die Silhouette, die mir vorschwebt. Aber als Kombipartner für einzelne Teile sind sie bestimmt geeignet.

Auch im Stoffschrank und im Wollkorb ist einiges vorhanden, was sich prima einpasst. Darunter sind auch mindestens ein Stoff und eine Wolle, die ich eigentlich schon fast als Fehlkauf abgetan hatte.

Woher kommen denn auf einmal die Farben?

Wer schon etwas länger bei mir mitliest, erinnert sich vielleicht daran, dass ich mich schon länger intensiv mit meinen Farben auseinandersetze. Das klingt wie Spielerei, hat für mich aber durchaus den ernsten Hintergrund, dass ich mir keine Fehlkäufe leisten will, dass ich Kleidung habe möchte, die mir langfristig gefällt und mir auch steht, und dass ich mir wünsche, dass meine Kleidungsstücke zueinander passen. Vorrangig aus ökologischen Gründen. Außerdem gehöre ich tatsächlich zu den Frauen, die nicht besonders gern shoppen gehen. Von Zeit zu Zeit kann es Spaß machen und auch erfolgreich sein, aber dieses ziellose „Ich geh mal in die Stadt und schaue, ob ich was kaufen kann“, bei dem Shoppen zum Selbstzweck wird, finde ich persönlich grauenvoll. Mein Kleiderschrank ist daher, verglichen mit dem anderer, eher spärlich bestückt. Da ist es wichtig, dass ich viel untereinander kombinieren kann. Und das funktioniert mittlerweile auch richtig gut.

Zurück zu den Farben: Ich hatte mir ja mal eine Farbberatung gegönnt, war aber mit dem Ergebnis unzufrieden bis unglücklich. Immer häufiger empfand ich die damaligen Farbempfehlungen als einengend, viel zu begrenzt. Und immer häufiger stellte ich fest, dass ich außerhalb des Farbschemas kaufte, zu Wollweiß oder Rosé-Tönen, ja sogar zu mir eigentlich sehr fremden Blautönen griff, und dass ich als Resonanz ein „Ui, das steht dir aber gut“ bekam. Wie konnte das sein?

Im Frühsommer hatte ich dann die Gelegenheit, noch einmal an einer Farbberatung teilzunehmen und berichtet der Dame von den Empfehlungen, die ich bis dahin erhalten hatte. „Völliger Blödsinn!“ war ihr – ziemlich entgeisterter – Kommentar. Nach ihrer Einschätzung bin ich eine Mischung aus Frühlings- und Herbsttyp, was eine riesige Farbpalette zur Folge hat. Wie wunderbar: Darin sind all die schönen, hellen, weiblichen Farben enthalten, die ich mir schon immer gewünscht habe. Bitte versteht mich nicht falsch. Natürlich konnte ich schon immer Kleidung in allen möglichen Farben kaufen, dies ist ja ein freies Land. Aber es ist ein Unterschied, ob ich mal ein Einzelstück kaufe oder ob ich eine Farbe als festen Bestandteil für eine Garderobe wähle, weil klar ist, dass sie mir steht. Im letzten Fall möchte ich schon sicher sein. In meiner „Kollektion“ kommen daher jetzt drei Farben vor, die zuvor eigentlich ausgeschlossen waren: Blau, Rosé und Wollweiß/Beige. Mal sehen, was das wird.

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