Burda 6/2011 Modell 107 in Himmelblau

Das Modell 107 aus der Burda 6/2011 hatte ich schon einmal vernäht, beim Weltmeister-4-Sterne-Kleid, danach aber irgendwie wieder vergessen. Warum eigentlich? Der Schnitt ist wirklich schnell genäht und ergibt ein leichtes, nettes Sommerkleidchen. Von denen habe ich deutlich zu wenige im Kleiderschrank. Also nähte ich mir eines. In luftigem Himmelblau.

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SWAP 2016: Ich muss verrückt sein/I must be mad

Okay, ich muss verrückt sein. Größenwahnsinnig. Oder liegt es eventuell daran, dass ich das ganze Jahr über kaum genäht habe und nun etwas kompensieren muss? Auf alle Fälle habe ich mich für den SWAP 2016 auf artisanssquare.com angemeldet. Mit anderen Worten: Ich plane gerade, elf Kleidungsstücke bis zum 30. April zu nähen oder zu stricken. Alle mal laut lachen, bitte.

Well, I must have gone mad. I decided to participate in the SWAP 2016, so I plan to sew or knit 11 garments up to april 30. Everyone is invited to laugh at me!

Worum geht es beim SWAP? What’s the goal of the SWAP?

Es gibt verschiedene Ziele, die mit dem SWAP verfolgt werden. Zum einen ist es ein Wettbewerb, bei dem unter den Teilnehmerinnen am Ende diejenige gewählt wird, die die schönste, passendste, den Regeln entsprechendste … Kollektion genäht hat. Das interessiert mich eher weniger. Für die meisten geht es wohl darum, ihren Kleiderschrank zu benähen, eine ganze Reihe Kleidungsstücke zu schaffen, die zueinander passen. Das ist es, was auch mich interessiert. Und ich möchte nebenbei noch Stoffabbau betreiben.

There are different goals to achieve. One is to win the contest by sewing the best collection (which I’m not interested in), another is to sew one’s own wardrobe. That is what I want to do. And I want to reduce my stash.

Das ist mein Plan/This is my plan

Swap2016-plan2-klein

3er Pack in Schwarz/3 Pack in black:

3er Pack in Beige-wollweiß/3 Pack in beige-offwhite:

Combo-Pack

  • Shirt (in einem schwarz-weiß-braun-orangefarbenen Muster/with a black-white-brown-orange pattern): New Look 6735
  • Jacke/cardigan: gestrickt/knitted

Wild Cards

  • Kleid/dress: Simplicity 1665
  • Bluse/blouse (in einem schwarz-weiß-braunen Muster/with a black-white-brown pattern): Simplicity 1280
  • Poncho: gestrickt/knitted

Für dieses Projekt habe ich alle Stoffe bis auf einen schon im Schrank, nur einen Jersey für das schwarze Shirt brauche ich noch.

I’ve got all the fabric I need already in my stash, except the one for the black shirt.

Nein, ich gehe nicht wirklich davon aus, all das ist der vorgesehenden Zeit zu schaffen. Aber es hat mir schon viel Spaß gemacht, aus den vorhandenen Stoffen diesen Plan zu erstellen. Und wenn nur zwei tragbare, kombinierbare Teile dabei rauskommen, bin ich auch schon zufrieden.

No, I don’t think I’ll manage to finish all this in time. But it was already fun to make this plan. And if I only sew two nice garments it will be fine for me too!

Winterjacken-Sewalong 2015/III: Zwischenstand

Moin aus Hamburg.

Wintermantel-Sewalong, heute geht es, präsentiert von Lucy vom Blog nahtzugabe, auf dem Me-Made-Mittwoch-Blog um den zweiten Zwischenstand. Außerdem im Angebot: ein tolles Tutorial zu Paspelknopflöchern von Meike vom Blog crafteln. Winterjacken-Sewalong 2015/III: Zwischenstand weiterlesen

Das Weltmeister-4-Sterne-Kleid: Burda 6/2011, Modell 107

YEAH! Und nochmal YEAH! Danke Jungs – das hat Spaß gemacht! Herzlichen Glückwunsch an Euch und das  gesamte Team!

Vier-Sterne-Kleid_klein
So fuhr ich zur WM-Party
Vier-Sterne-Kleid_klein_yeah
Und so fuhr ich zurück!

Ich oute mich hiermit mal als Fußball-Fan, ich schau gern Sport und auch Fußball, gern zusammen mit anderen. Für die Fußball-WM plante ich natürlich (und eigentlich rechtzeitig) das passende Outfit. Ein offizielles Trikot zu kaufen kam nicht infrage, zumal ich sie dieses Mal eher hässlich fand. Also nähen. Meine Wahl fiel auf ein schlichtes, bequemes Kleid aus einem Rest schwarzen Jersey, das ich noch entsprechend aufpimpte. Der Schnitt stammt aus der Burda 6/2011, es ist das Modell 107. Sehr schlicht, aber dafür mit Taschen, als Fan-Kleid also supergeeignet. Das sollte also ein schnelles Projekt werden, fertig vor dem ersten Spiel der deutschen Mannschaft natürlich. Das Weltmeister-4-Sterne-Kleid: Burda 6/2011, Modell 107 weiterlesen

Bluse Burda 9/2011, Modell 128 in braun-weiß

Mein zweites UFO-Projekt ist fertig, ein kleines Blüschen aus ganz leichter, etwas transparenter Baumwolle vom Stoffmarkt. Genäht habe ich das Modell 128 aus der Burda 9/2011. Hier geht’s zum Schnitt.

Burda 9/2011, Modell 128, Bluse
Burda 9/2011, Modell 128, Bluse
Burda 9/2011, Modell 128, Bluse
Burda 9/2011, Modell 128, Bluse, nah

Der Schnitt hat definitiv Potenzial. Wenn erst einmal klar ist, wie das Vorderteil genäht wird (eigentlich nicht schwierig, nur in der Burda kompliziert erklärt), ist das Teilchen schnell genäht. Gerade die Kragenlösung finde ich mit der nach vorn verlegten Schulternaht und den kleinen Falten sehr schön und schmeichelnd. Für den Sommer ist die Bluse ideal. Bluse Burda 9/2011, Modell 128 in braun-weiß weiterlesen

Rock Burda 8/2012, Modell 135: Der Trekkingrock

Neulich las ich in einem Blog, dass die Hobbyschneiderin nicht gern ein neues Teil beginne, bevor nicht das Stück, an dem sie gerade arbeite, fertig sei. Wow, was für eine Disziplin! Ich gestehe, dass ich da doch etwas anders gestrickt bin. Ich finde das nächste Projekt immer aufregender, den nächsten Stoff schöner und den nächsten Schnitt spannender als meine derzeitige Näherei – vermutlich, weil ich halt doch irgendwann auf Probleme stoße, die ein flottes Weitermachen verhindern. Da muss ich dann den Schnitt anpassen (was ich höchst ungern tue), eine Naht wieder auftrennen (was wohl keiner gern tut) oder ich stehe gar vor größeren Schwierigkeiten, weil meine Nähmaschine bei einem fluffig-leichten Stoff einfach keine saubere Naht mehr hinbekommt. Rock Burda 8/2012, Modell 135: Der Trekkingrock weiterlesen

MMM 1/2014: Rock 135 aus der Burda 11/2010

Moin aus dem kalten, winterlichen Hamburg!

Es ist Me-Made-Mittwoch und heute bin ich zum ersten Mal in diesem Jahr dabei und zwar mit einem warmen, kuscheligen Wollrock.

MMM 1/2014: Rock 135 aus der Burda 11/2010
Rock 135, Burda 11/2010

Genäht habe ich nach dem Schnitt 135 aus der Burda 11/2010. Bitte achtet nicht auf die komischen Falten, die die Strickjacke schlägt, aber um die geht es ja auch nicht. Das Rock-Original im Heft fällt deutlich weiter und lockerer – das ist aber meines Erachtens zum einen der Figur des Models und zum anderen meinem ziemlich dicken Stoff geschuldet. Die Rüsche und auch der Rock selbst sind dort ebenfalls länger, aber dafür bin ich zu klein, deshalb habe ich beides deutlich gekürzt. MMM 1/2014: Rock 135 aus der Burda 11/2010 weiterlesen

Die Burda-Caban-Jacke oder: Auch Fahrradfahren muss man üben

Wenn schon, denn schon. Wenn ich schon (näh-)blogge, dann zeige ich auch mein selbstgemachtes Zeug, selbst wenn ich damit nicht wirklich einen Blumentopf gewinnen kann. Dies ist meine erste MMM-Teilnahme und ich starte mit einer eher verunglückten Herbst-Winterjacke.

Burda Caban-JackeMit dieser Jacke habe ich vor einiger Zeit nach langer, langer Unterbrechung meine Hobby-Näherei wieder aufgenommen. Und da ich früher eigentlich richtig gut war und ich dachte: „Das ist wie Fahrradfahren, das verlernt man nicht“, war mein Anfangsprojekt also nicht ein einfaches Röckchen oder so, sondern dieses Stück mit ungefähr 243 Schnittteilen – so fühlte es sich zumindest an.

Genäht nach dem Burda-Schnitt FashionLine-507A-DL. Absurderweise war der Schnitt auf der Burda-Seite mit einem Punkt, also mit „leicht“ ausgezeichnet, das wurde mittlerweile geändert. Die Jacke hatte mich zwischenzeitlich an den Rand der Verzweiflung gebracht. Die streckenweise völlig unverständliche Anleitung und ein Schnitt, der keinen Fehler verzeiht, waren das eine, meine eingerosteten Nähkenntnisse das andere. Die vielen Schnittteile hatte ich ganz gut im Griff, aber die Passform anzupassen (der Burda-Musterkörper hat nur entfernte Ähnlichkeit mit meinem) war eine Friemelarbeit ohne Ende und führte letztlich dazu, dass die Anstoßpunkte an einigen Stellen nicht mehr passen und ich vor allem den Kragen nicht mehr einsetzen konnte. Ich hatte nicht mehr genug Stoff, um ihn neu zuzuschneiden, sodass ich im unteren Kragen ein Stück in die Mitte setzen und für den oberen einen Fellbesatz basteln musste. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt stellte ich fest, dass Burda für diese Jacke keine Taschen eingeplant hatte! Äh – sorry, liebe Burdas, aber was ist denn das für eine Idee? Eine Übergangs-Herbst-Winter-Jacke ohne die Möglichkeit, das eiskalte Händchen zwischendurch mal warm zu verstauen? Leider hatte ich zu diesem Zeitpunkt den Stoff bis auf winzigkleine Fitzelchen verbraucht, sodass auch Basteln nicht mehr infrage kam. Das war dann das erste Mal, dass ich die Jacke entnervt in die Ufo-Ecke pfefferte.

Irgendwann zog ich sie da dann wieder raus und nähte aus den unendlich vielen Schnittteilen das Futter (wobei ich natürlich wieder mit der Passform kämpfte, hatte ich doch meine zahllosen Änderungen nicht notiert …) und machte den typischen Anfängerfehler (Anfänger? Ich? Pffff … was sind schon ca. 10 Jahre Nähpause. Ihr wisst schon, da war was mit dem Fahrrad), das Futter zu klein zuzuschneiden. Mit anderen Worten: Ich konnte mich darin kaum bewegen. Also trat die Jacke zum zweiten Mal den Weg in die Ufo-Ecke an.

Irgendwann aber nähte ich die Jacke aber dann doch zu Ende, vor allem, weil es mir um den wirklich schönen Stoff leid tat (eine schöne Wolle vom Stoffmarkt). Und siehe da: Allen Unvollkommenheiten zum Trotz habe ich sie im Herbst doch sehr gern getragen. OK, man darf nicht reinschauen, das Innenleben hat echt was von „Pfusch am Bau“, es nervt, dass keine Taschen vorhanden sind, der Kragen sitzt eher mäßig bis gar nicht, ebenso die Knöpfe – die ich aber schon vier Mal neu platziert habe, die bleiben jetzt so. Aber die Jacke ist warm genug für den Übergang und passt zur Hose ebenso wie zum Rock – und sie ist selbstgemacht. Das hat was!

Und ich habe gelernt: Auch Fahrradfahren sollte man von Zeit zu Zeit üben …

Dass die Näherei auch besser geht, beweisen die vielen Teilnehmerinnen beim MMM.